Lebenspraktisches TrainingFür eine weitgehend selbstständige Lebensführung sind viele Fertigkeiten notwendig: Kochen, Waschen, Einkaufen und Haushaltsplanung gehören ebenso dazu wie Körperpflege und Arbeitshygiene. Im lebenspraktischen Training können diese Fertigkeiten trainiert werden, um nach der Rehabilitation ein möglichst eigenständiges Leben führen zu können. Das Ziel des lebenspraktischen Trainings ist es, die selbstständige Lebensführung und die Reintegration in das entsprechende Lebensumfeld des Rehabilitanden zu ermöglichen. Inhaltlich wird daran gearbeitet, auf sich selbst zu achten, sich körperlich gut zu pflegen, geeignete Kleidung zu wählen und sich dem Anlass gemäß zu kleiden. Der Rehabilitand lernt die täglichen Notwendigkeiten einzukaufen und einfache sowie komplexe Mahlzeiten zuzubereiten. Das Pflegen, Waschen, Trocknen und Bügeln der Wäsche wird genauso erlernt wie auch das Reinigen und Sauberhalten der Wohnung. Die Lagerung von Lebensmitteln, die Müllentsorgung und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen werden theoretisch erlernt und mittels praktischer Umsetzung geübt. Alles Wissen, was ein Mensch benötigt, um seinen Haushalt erfolgreich und selbstständig zu handhaben, wird hier vermittelt. Ausgangspunkt und Ziel ist es stets die persönlichen Ressourcen zu stärken und vorhandene Barrieren abzubauen. Das im lebenspraktischen Training erlernte Wissen führt zum Arbeitsbereich Hauswirtschaft und hauswirtschaftliche Dienstleistungen hin.
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