Betreuung

Auf dem Weg zurück in den Beruf sind Sie im Rehabilitationszentrum Haus St. Michael in Würzburg nicht allein. Wir unterstützen Sie durch eine enge persönliche Betreuung bei der Stabilisierung Ihrer psychischen Erkrankung, Ihrer persönlichen Entwicklung und der beruflichen Rehabilitation. Ein multiprofessionelles Team aus Fachärzten für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie, Sozialpädagogen mit Zusatzausbildung in systemischer Therapie als Bezugstherapeuten, Ergotherapeuten, einer Lauftherapeutin (DGVT), Fachkräften für psychiatrische Rehabilitation, Arbeitstherapeuten, Krankenpflegern und weiteren Fachkräften begleitet Sie über Ihren gesamten Aufenthalt. Zu jeder Tages- und Nachtzeit finden Sie einen Ansprechpartner.

Psychiatrische Krankenpflege

Die psychiatrische Krankenpflege, auch Pflegedienst genannt, unterstützt Sie bei allen Fragen rund um Ihre Krankheit. Er plant mit Ihnen die Visiten bei den behandelnden Ärzten und arbeitet am Medikamentenmanagement. Mit den Mitarbeitern aus dem Pflegedienst können Sie aktuelle Symptome besprechen, die entsprechend darauf reagieren. Sie erklären Ihnen auch die Wirkweise und Nebenwirkungen der Medikamente, so dass Sie den verantwortungsbewussten Umgang mit ihnen erlernen.

Durchgängige medizinisch-psychiatrische Betreuung

Im Haus St. Michael wird Ihnen wie auch den anderen Rehabilitanden ein fester Bezugsarzt zugeteilt. Die langjährige Berufserfahrung unserer Ärzte, deren hohe fachlich Qualifikation und die einfühlsame, persönliche Begleitung zeichnet das Arzt-Rehabilitanden-Verhältnis aus.

Bezugstherapie

Bezug kommt von Beziehung: Während Ihres Aufenthalts begleitet Sie ein Bezugstherapeut durch den gesamten Therapieprozess. Er bietet Ihnen psychotherapeutische Begleitung und Unterstützung in allen behördlichen Angelegenheiten. Ihr Bezugstherapeut betreut Sie außerdem bei Arbeitserprobungen und entwickelt mit Ihnen beruflichen Perspektiven für die Zeit im Anschluss an die Reha.

Psychoedukation

Ein wichtiges Element unseres Therapiekonzepts ist die Psychoedukation. Sie und Ihre Angehörigen lernen, die psychische Krankheit zu verstehen. In Einzelgesprächen mit den Ärzten und Bezugstherapeuten sowie bei verschiedenen Gruppenangeboten und Schulungen werden Sie zum Experten für ihre eigene Krankheit.

Gruppentherapie

Je nach Bedarf bieten wir in allen Phasen der Rehabilitation unterschiedliche Therapiegruppen für Sie an: für Frauen, für Männer, für spezifische Indikationen – das Angebot richtet sich ganz konkret nach Ihrem Bedarf. Durch die Therapie in der Gruppe bauen Sie zum einen Unsicherheiten und Ängste ab und Kontakt mit Ihren Mitrehabilitanden auf.

Kognitives Training

In der dritten Reha-Phase hilft Ihnen das computergestützte kognitive Training, kognitive und sprachliche Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung, und Denken zu trainieren und zu verstärken. Verloren geglaubte kognitive Fähigkeiten werden (re-)aktiviert und verbessert. Der Lernfortschritt ist sichtbar und in Zahlen greifbar.

Angehörigenarbeit

Eine psychische Krankheit hat oft Auswirkungen auf die ganze Familie. Um den Rehabilitationsprozess nachhaltig positiv zu gestalten ist es wichtig, Ihre Umwelt in Form Ihrer Angehörigen miteinzubeziehen. Wen Ihrer Angehörigen Sie mit in den Therapieprozess einbeziehen wollen, entscheiden Sie selbst. Ausgebildeten Familientherapeuten begleiten Sie und Ihre Familie in Angehörigengespräche.